Masisi erkunden: Tag 7

Heute ist internationaler Frauentag und es wird deshalb nicht gearbeitet. Deshalb können wir etwas länger schlafen und die Messe ist statt 6.30 Uhr erst um 11 Uhr. Wir feiern nur zu dritt in der kleinen Kapelle der Jesuiten. Ich genieße es sehr und bin froh über die jesuitische Gastfreundschaft. Danach zeigt mir A. den Ort und es laeuft uns immer einer Kinderschar hinterher, am Wegesrand rufen viele Kids „Mzungu“ (weisser Mann) und wollen von uns „Biskuits“, die wir aber nicht haben. 

Im Ort leben ca. 6000 Menschen und von der kath. Pfarrei werden zwei Schulen betreut. Es gibt eine Kaserne der Munesco, ein Gefängnis und sogar eine kleine Universität. Es wird auch hier an der Durchgangsstrasse  gebaut, wie wir es auch gestern bei der Herfahrt oft sahen. Im Ort sind sehr viele Wikipickis als Taxi unterwegs. Sehr viel des Lebens findet auf der Strasse statt, weil die Hütten von der Groesse  und dem Standard oft denen in Camps gleichen.

In Masisi sind sechs NGOs tätig, neben dem JRS z.B. noch Ärzte ohne Grenzen, die hier ein Krankenhaus betreiben und auch Caritas, welche eine Partnerschaft mit meiner Heimat haben, nämlich der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Autor: Jutz_2017

Geboren 1961 und beruflich als E-Ing. (FH) in der Automatisierungstechnik tätig. Glücklich verheiratet und Vater von vier erwachsenen Töchtern. Ich engagiere mich gerne im Fairen Handel und in der Flüchtlingsarbeit. Religiös bin ich in der kath. Kirche aufgewachsen und fühle mich in der igantianischen Spiritualität zuhause. Der Interreligöse Dialog mit Muslimen, Hindus und Anderen ist mir wichtig geworden, die Ökumene ist mir eine Selbstverständlichkeit.

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