Das Geld: Tag 24

Es ist immer präsent, die Frage nach dem Geld, die ich täglich mehrmals gestellt bekomme. Aber nicht nur von Armen, nein auch Menschen, die ausreichend versorgt sein müssten, fragen mich um Unterstützung. So spricht mich die Professorin einer Uni an, ob ich helfen könnte Geldgeber zu finden. Aber ich sehe mich als falschen Ansprechpartner und verweise auf offizielle Partnerprogramme. Der Unterschied zwischen arm und reich faellt hier stark auf und durchschnittlich liegt der Lebensunterhalt bei 40 Dollar,

 ein Lehrer bekommt 100 im Monat und kann davon aber einer Familie mit Kindern nur schwer eine gute Ausbildung finanzieren. Ein Professor bekommt, aehnlich einem Mediziner oder Ingenieur zwischen 1500 und 2000 und Politiker haben mit 3000 ein europäisches Niveau. Man sieht die Unterschiede stark bei den Arbeiten auf der Strasse, wie oben das Schleppen schweren Eisens und aber auch bei Wohnungen.Neben einfachen Blechhuetten findet man luxerioese Villen un dazwischen schöne Miet- oder ETWn.

Ich habe nur einmal jemandem umsonst Geld gegeben, sonst höchstens freundlich nein gesagt oder gegruesst, manchmal nicht einmal das. Es wird mir hier sehr verdeutlicht, wie wenig ich doch tun kann. Vom Kopf her wusste ich es sicher schon vorher, aber es zu erfahren ist nochmal anders. Ich habe meine Souvenireinkaeufe  auf möglichst Viele verteilt und trotzdem musste ich viele Andere enttäuschen, gut dass mein Koffer das Limit setzt.

Ich habe die weissen Bohnen für unsere Jüngste nach langem Suchen in einem kleinen Laden gefunden, nachdem es sie auf zwei Märkten nicht gab. Ein Kilo 1500 kongofranc ohne Handeln.

Autor: Jutz_2017

Geboren 1961 und beruflich als E-Ing. (FH) in der Automatisierungstechnik tätig. Glücklich verheiratet und Vater von vier erwachsenen Töchtern. Ich engagiere mich gerne im Fairen Handel und in der Flüchtlingsarbeit. Religiös bin ich in der kath. Kirche aufgewachsen und fühle mich in der igantianischen Spiritualität zuhause. Der Interreligöse Dialog mit Muslimen, Hindus und Anderen ist mir wichtig geworden, die Ökumene ist mir eine Selbstverständlichkeit.

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