Indische Mopeds: Tag 12

Heute Morgen mache ich einen Spaziergang und schaue mir Geschäfte an. Ich sehe sehr schöne bunte Stoffe, die sicher ein gutes Souvenir sind. Ich erkundige mich schon mal nach Preisen, werde aber noch Bukavu abwarten.

Ich schätze mal, dass in Goma einige Tausend Mopeds als Taxi fahren und an grossen Kreuzungen stehen immer viele auf Kundschaft wartend.

Kurioserweise komme ich an einem Geschäft vorbei, welches diese verkauft. Für ein 150er Moped aus Indien der Marke „Boxer“ bezahlt man dort 950 Dollar. Für eine Fahrt eines Moped-Taxis zahlt man 500 congolesische Franc, also weniger als ein halber Dollar. Aber beim Mittagessen erfahre ich, dass viele ehemalige Kindersoldaten ein Moped als Starthilfe erhalten haben und also nicht kaufen mussten.

Mein Visum wurde erst durch eine Einladung von APPROVI möglich. Ich verstehe erst heute, dass deren Sitz in Kindu ist, welches in Maniema liegt und von Goma nur per Flugzeug erreichbar ist. So kann ich deren ersten Vorsitzenden, der sich für mein Visum stark gemacht hat, leider nicht treffen.

Karte von D.R. Congo

Autor: Jutz_2017

Geboren 1961 und beruflich als E-Ing. (FH) in der Automatisierungstechnik tätig. Glücklich verheiratet und Vater von vier erwachsenen Töchtern. Ich engagiere mich gerne im Fairen Handel und in der Flüchtlingsarbeit. Religiös bin ich in der kath. Kirche aufgewachsen und fühle mich in der igantianischen Spiritualität zuhause. Der Interreligöse Dialog mit Muslimen, Hindus und Anderen ist mir wichtig geworden, die Ökumene ist mir eine Selbstverständlichkeit.

Ein Gedanke zu „Indische Mopeds: Tag 12“

  1. Lieber Patrick,

    ich freue mich jeden Morgen neue Informationen lesen zu können. Super Idee mit deinem Blog. Interessiert verfolge ich deinen Weg im Kongo. Deine persönlichen Eindrücke und Beschreibungen regen mich zum Nachdenken über das eigene Leben an. Weiter so. Bleib gesund. Liebe Grüße Micha

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